Rhein in Flammen: Italienischer Weltmeister gestalteten Feuerwerk
Das Spektakel "Rhein in Flammen" zog am ersten Maiwochenende zigtausende Menschen in Bonn und den Orten des Siebengebirges in seinen Bann. Dabei wird jährlich ein anderes Länderthema vorgestellt. Diesmal war Italien an der Reihe - weshalb das Feuerwerk von der Firma Maxtro Ltd. aus Ottaviano bei Neapel, einer Hochburg der Feuerwerkskunst am Fuße des Vesuvs, veranstaltet wurde.
Das italienische Traditionsunternehmen hat 1997 die Großfeuerwerks-Weltmeisterschaft in Montreal gewonnen. Die Firma Weco aus Eitorf siegte dann 2000 und 2004. Weco wird - wie in den vergangenen Jahren - die ersten drei Minuten des Abschlussfeuerwerks von "Rhein in Flammen" am Samstag, 3. Mai, gegen 23 Uhr in der Bonner Rheinaue bestreiten. Danach präsentieren die Brüder Benito und Enrico Pagano unter anderem große italienische Farfalle-Bomben mit Schmetterlingsrosetten, eine große Goldwolke und zum Ende ein gigantisches Blitzschlag-Stakkato.
Eine Neuheit gibt es bei der musikalischen Gestaltung des Abschlussfeuerwerks. Erstmals gab es in Kooperation mit Radio Bonn/Rhein-Sieg eine Bürgerbeteiligung: Die Hörer konnten ihre italienischen Lieblingstitel vorschlagen. Dabei kam eine Musikauswahl zusammen, die von Eros Ramazzotti über Andrea Bocelli bis zu Adriano Celentano reicht. Daraus wurde die zur Choreographie der Feuerbilder passende musikalische Untermalung erarbeitet.
Traditionell erlebten zahlreiche Zuschauer das Spektakel "Rhein in Flammen" am Samstagabend auf dem Rhein. Der Konvoi mit rund 60 festlich illuminierten Schiffen formierte sich vor den Toren der Stadt Linz.